Frank

Schon früh wurde ich mit feinster Rock und Blues Musik vom „Braun“ Plattenspieler berieselt. Ein feines Teil, das mein älterer Bruder seinerzeit zum Geburtstag bekam und mir noch viel Freude bereiten sollte.

Nach diversen Versuchen, mir selbst eine Gitarre zu bauen, zeigten sich meine Eltern einsichtig, mir trotz meiner 5 in Musik eine Gitarre zu kaufen. Seitdem war mein Lebensziel klar: Ich werde Musiker.

Mit Stimmgabel und Grifftabelle erlebte ich das schönste Weihnachtsfest im Jahr ’74, ganz im Gegensatz zu meiner Familie. Denn die waren recht genervt vom angehenden „Rockstar“.

So nach und nach habe ich Akkorde und Anschlagtechniken erlernt und meine Eltern davon überzeugen können, mir eine bessere „Klampfe“ zu kaufen.

Erste Auftritte folgten im Bootsclub der Eltern ’75/’76.

Irgendwann beherrschte ich das „F“ im kleinen Barre und wenig später im großen Barre. Von nun an war alles möglich.

1978-79 hatte ich das Glück, in der Schule zweimal das Wahlpflichfach „Gitarre“ zu belegen. Wer Gitarre spielen wollte, musste auch singen und die Texte übersetzen (wo einem bewusst wird, dass nicht alles, was man im Englischen singt, auch eine Bedeutung hat).

Zeitgleich lernte ich Martin, einen Straßenmusiker, kennen, mit dem ich durch die Szeneviertel der Stadt zog und, sehr zum Leidwesen meiner Eltern, die Schule als nicht mehr allzu wichtig einstufte.

Es war eine klasse Zeit, die um 1984 nach diversen Gigs, Festivals und weiteren Veranstaltungen ein Ende nahm. Live Clubs verschwanden und an jeder Ecke hörte man Elektro Pop.

Da mir das musikalische Zusammenspiel mit anderen Musikern stets Spaß gemacht hat, ging es selbstredend in diversen Bands weiter.